Die Eingewöhnungsphase

Ins Auenland werden in der Regel Kinder ab dem zweiten Lebensjahr aufgenommen. Dabei sollte den Jüngsten bei ihrer Eingewöhnung besonders viel Zeit gelassen werden, da ihre Bindung an die Eltern noch sehr ausgeprägt ist. Es ist sinnvoll, dass die Eingewöhnung von nur einem Elternteil begleitet wird. Das erleichtert dem Kind in den ersten Tagen das Kennenlernen der Gruppe und der Erzieherinnen. Je nach Entwicklungstand des Kindes entfernen sich Vater bzw. Mutter zu einem individuellen Zeitpunkt (auf Empfehlung der Erzieherinnen) zunächst für nur kurze Zeit, später für immer längere Zeiträume. So lernen die Kinder, sich alleine zu orientieren und erfahren die Verlässlichkeit, mit der die Eltern immer wieder zurückkehren.

Insbesondere die kleinen Kinder sollten in der Eingewöhnungsphase spätestens nach dem Mittagessen abgeholt werden. Außerdem empfiehlt sich ein Ausruhtag in der Woche. In der Regel dauert die Eingewöhnung zwei bis drei Wochen. Dennoch gilt, dass jedes Kind (und auch jedes Elternteil!) anders reagiert. Daher ist der zeitliche Verlauf letztendlich immer individuell abzustimmen.